Fett oder nicht fett, das ist hier die Frage…

Silvester und Neujahr haben wir nun schon seit einigen Tagen hinter uns gebracht und mit ihnen auch den von vielen gefassten alljährlichen Vorsatz, endlich ein paar Pfunde oder auch Kilo abzunehmen. Ja, kann sein, ich mache mich jetzt unbeliebt, indem ich knappe 3 Wochen nach Neujahr nochmal daran erinnere und damit unweigerlich die Frage aufkommt „Und, wie schaut’s aus?“ War der Vorsatz wieder nur heiße Luft, oder hat mans wenigstens halbherzig versucht?

Gewichtsprobleme und BMI

Wer hat Angst vor der Waage?

Doch darum soll es hier in diesem Artikel eigentlich gar nicht gehen, denn so gemein bin ich nicht – oder vielleicht doch, denn ich stelle eine ganz andere Frage: Was ist heute eigentlich noch „zu dick“?

Wenn man sich in deutschen Großstädten so umschaut kommt einem der Gedanke, dass die Leute und vor allem die Frauen heutzutage ihr Spiegelbild weniger kritisch betrachten als noch vor 10 oder 20 Jahren. Da sieht man junge Mädchen mit einem BMI jenseits der 30 bauchnabelgepierced ihre Rettungsringe unter einem viel zu knappen bauchfreien Top präsentieren. Direkt daneben eine spindeldürre Dame, die vor allem durch die fehlende Kopf-Körper-Proportion auffällt (Ihr wisst schon, die Art Magersucht, bei der die Betroffene irgendwann aussieht wie ein Streichholz, dem gleich der Kopf abbricht). Ein leicht aufgetriebener Bauch am knochigen Körper ist als weiterer Hinweis jahrelanger Ess-Störung zu verzeichnen. Beides sicher nicht gesund und wohl auch alles andere als schön.

Doch nun die Frage: wie sollte es denn nun eigentlich sein? Scheinbar herrscht was diese Frage angeht landläufig Verwirrung, sonst würden Fehlernährungen aller Art nicht in dieser Häufung das tägliche Stadtbild prägen.

Man kann es also nicht oft genug schreiben, sagen, in die Welt hinausbrüllen: Übergewicht ist nicht gut – Untergewicht auch nicht!

Und schon kommt beim geneigten Leser die nächste Frage auf: Was ist denn nun eigentlich Über-oder Untergewicht?

Das lässt sich anhand der Körpergröße und des aktuellen Gewichts eigentlich kinderleicht feststellen: Auskunft über die Frage, ob das eigene Gewicht im gesunden und damit wünschenswerten Bereich liegt gibt der sogenannte BMI, der Body Mass Index. Und so wird er berechnet:

BMI = Gewicht(in kg) / Körpergröße (in m)²

 

Ein Beispiel: Die Person wiegt 67 Kilo und ist 1,67 m groß. Die Berechnung würde folgendermaßen aussehen:

BMI = 67 / 1,67² oder, anders geschrieben: 67 / (1,67*1,67)

Wichtig ist dabei eigentlich nur, dass Ihr zuerst die Größe mit sich selbst multipliziert. Das Ergebnis merkt Ihr Euch und teilt Euer Gewicht durch die gemerkte Zahl. In unserem Beispiel wäre 1,67 * 1,67 = 2,7889

Der BMI also 67 / 2,7889 = 24

Wem das zu kompliziert ist, der gebe einfach bei Google das Suchwort BMI ein und finde als Suchergebnis unzählige BMI-Rechner, in die er sein Gewicht und seine Größe eingeben kann und der BMI angezeigt wird.

Hat man den BMI nun berechnet kann man ganz einfach in einer Tabelle nachschauen, ob das eigene Gewicht denn nun so weit in Ordnung, also gesund, ist, oder nicht:

Frauen Männer
Untergewicht Unter 19 Unter 20
Normalgewicht 19 – 24 20 – 25
Übergewicht 25 – 30 26 – 30
Adipositas 31 – 40 31 – 40
Starke Adipositas Über 40 Über 40

 

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

Get Adobe Flash player Plugin by wpburn.com wordpress themes