Kurze Vorgeschichte – kann man lesen, muss man aber nicht 😉

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Im März diesen Jahres hatte ich 96 Kilo. Und ja, ich bin groß (sagt mir jeder, wenn ich mal sage, dass ich mich zu moppelig finde) aber halt nicht groß genug. Wer es genau wissen will: 179,5cm 😉

Also wie gesagt, im März diesen Jahres hatte ich 96 Kilo und nein, das lag nicht an den Drüsen, keine Hormone, die schuld waren und auch nicht die Mondphase. Ich hab mich schlicht bis auf dieses Gewicht gefuttert.

Ursprünglich standen hier die Gründe, warum und wieso ich so viel und vor allem das Falsche gegessen hatte, das hab ich allerdings wieder gelöscht. Wieso? Ganz einfach: ich will und muss mich nicht dafür entschuldigen, dass ich übergewichtig war und es nach wie vor bin. Es ist halt so, punkt.

Wer das nicht akzeptieren kann möge an dieser Stelle bitte woanders hin gehen und dort lesen, denn hier wird es ab heute offen zu gehen – und Offenheit ist manchmal hässlich.

Von März bis August hatte ich dann brav auf’s Essen geschaut und nachdem die ersten paar Kilo weg waren sogar mit sowas ähnlichem wie Sport angefangen. Das hat funktioniert und ich war im August dann auf 87,3 Kilo. Nur noch ein winziger Schritt und die – für mich – magische Grenze von 85 Kilo wäre unterschritten, ein normaler BMI nicht mehr weit.

BMI? Kennt Ihr, oder?

Was ein BMI ist weiß glaube ich jeder – für alle, die es nicht wissen, „Body Mass Index“. Das ist eine recht einfach gehaltene Richtlinie an der man mehr oder weniger fest machen kann, wo man als Normalmensch gewichtsmäßig angesiedelt ist.

Berechnet wird der BMI folgendermaßen:

Körpergewicht (in Kilo) geteilt durch Körpergröße (in Meter) multipliziert mit Körpergröße (in Meter)

Formel zur Berechnung des BMI
Formel zur Berechnung des BMI (=Body Mass Index)

„Normalmensch“ deshalb, weil der BMI beispielsweise für extrem sportliche Leute, die viel Muskelmasse haben, nicht funktioniert. Warum nicht? Weil Muskeln schlicht viel schwerer sind als Fett und diese Menschen (und das schreibe ich aktuell nicht ohne eine große Portion Respekt und ein kleines Bisschen Neid) haben nun mal viel Muskulatur und wenig Fett. Also sind sie in Bezug auf ihre Körpergröße, die beim BMI ja mit dem aktuellen Gewicht verrechnet wird, schwerer als eine Person, die einen durchschnittlichen Fettgehalt hat.

Lange Rede, kurzer Sinn: Sportler mit hohem Muskelanteil haben einen höheren BMI, sind deshalb aber noch lange nicht übergewichtig.

Tja – also ich bin halt nun mal kein Sportler und mein Muskelanteil ist ein Witz.

Leider, leider kam dann auch noch der Herbst, eine Menge Stress – wieder mal – und ich als Stress-Esser habe genau das gemacht, was wir bei Stress machen: ich hab wieder mehr gegessen, absolut das Falsche obendrein und die Zeit für Bewegung habe ich mir schlicht nicht mehr erlaubt.

Es kam, wie es kommen musste: das Gewicht ging wieder hoch.

Und da ich dieses Blog hier vor vielen Jahren angefangen und dann nicht so richtig weiter gepflegt habe dachte ich, ich ändere das mal, wenn ich eh schon gute Vorsätze fasse. So viel zur Vorgeschichte.

So richtig los geht es aber erst heute – und das ist dann auch schon der nächste Eintrag: Thema „Sport hilft nicht beim Abnehmen“

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